Weshalb arbeite ich am FSB
Es darf ja als Kuriosum gelten, dass ich als Mann in einem Frauenbiotop unterrichten darf. Ich empfinde es wirklich als dürfen, denn meine bisherigen Erfahrungen sind uneingeschränkt erfreulich und spannend. Was will man(n) mehr, als mit motivierten, neugierigen, aktiven und intelligenten Teilnehmerinnen arbeiten! In Frauenklassen gelangt man viel schneller an die eigentlichen und tieferen Fragen als in gemischten Gruppen. Ich versuche daher, als Dozent sozusagen nicht mehr als unbedingt nötig zu stören, oder präziser gesagt: mich vor allem als ebenfalls suchender und lernender Mensch einzubringen.
Mein bisheriger Weg in Ausbildung und Beruf
Matura, Primarlehrer, Sozialpädagoge, Erwachsenenbildner, Seminarleiter für Erwachsenenbildung, Kursleiter für Arbeitslose, Paar- und Familienberater.
(1981 bis 2002: Leitung des Ostschweiz. Seminars für Kursleitung und Projektarbeit, zahlreiche Kurse, Vorträge; Mitbegründer versch. Beratungsstellen)
Meine Arbeitsweise
Ich richte mich nach der themenzentrierten Interaktion TZI nach Ruth Cohn, welche ihrerseits sich auf Rogers beruft. Das beinhaltet, dass der Dialog, die Interaktion und die Ressourcen der Teilnehmerinnen einen hohen Stellenwert erhalten. Im Studiengang ‚Paar- und Familienberatung’ kommen die guten und weniger guten eigenen Erfahrungen zum Tragen, ohne dass jemals jemand genötigt wird etwas mitzuteilen. Die Leitung soll ermöglichen, ermutigen, befähigen (egl. ‚enable’).
Was es sonst noch über mich zu sagen gibt
Hinsichtlich eigener Familie bin ich ein Glückspilz, sowohl was die Herkunfts- als die eigene Familie und das weitere Beziehungsnetz betrifft. In der freien Zeit konnte ich seit jeher gut ab- oder besser umschalten: auf Lektüre, Musik (ich spiele und höre viel Musik und leite ein Seniorenorchester), Natur, Fotografie u.a.m. Als Kunststück empfinde ich es, angesichts des täglichen grauenhaften Weltgeschehens sich genügend Ausgleich in der kleinen eigenen Welt zu suchen und zu erlauben.