Frauenseminar Bodensee
 
 

 

Frauenseminar Bodensee
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Schweiz.Qualitätszertifikat für Weiterbildungsorganisationen

Herzlich Willkommen zu meinen Reflexionen

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (B. Russell)

 

Zuerst umfasste dieser Blog vor allem das Thema Sexualität. Das passte zu meinem im September 2009 erschienen Buch "heissssss - eine Lustreise zur Sexgöttin". In disem geht es um weibliche Sexualität und um die Emanzipation im Bett.

Ein Buch von einer Frau für Frauen, die gerne nachdenken: über sich, über Sex, über Männer und Macht.

 

Und wie das so ist mit Büchern, zentrale Gedanken zum Thema kommen auch nach  Lektoratsabschluss. Diese können Sie hier nachlesen.

 

Und wie das so ist im Leben, zentrale Gedanken kommen auch zu allen möglichen Themen des Lebens. Voilà! Hier sind einige davon.

 

Viel Spass beim Lesen, kritischen Hinterfragen und Bilden der eigenen Meinung, denn

 

Selber Denken macht satt (Francis M. de Picabia)


erstellt am: 21.12.2012, 19:59 Uhr

Liebe meine Blogleser

 

Lange Zeit ist Funkstille gewesen. Nicht dass sich meine Schreibfinger verrenkt hätten, sondern weil  mich ganz einfach Arbeitsfluten von Spasstexten wegschwemmten. So habe ich viel viel gearbeitet, manchmal im wahrsten Sinne des Wortes Tag und Nacht. Und dabei entstanden ist:

 

Ein Roman „Nestkälte – Vom Lügen, Betrügen und Verzeihen“, der Anfangs Februar herauskommt. Und mit ihm zusammen eingeschweisst „ein kleiner Kompass“, die Theorie sozusagen über Dreiecksbeziehungen.  Heute Nacht habe ich die allerletzten Korrekturen rot angemalt. Jetzt geht das Buch weiter zum Lektorat, zum Setzer, zum Drucker und irgendwann dann wird es im grünen Titelbild (grünes Bett im Hintergrund, nacktes Frauenbein am Davongehen, schwarzer BH am Boden liegend) in der Buchhandlung aufliegen. Das soll gefeiert werden:

Die Vernissage findet am 12.2.13 in Zürich statt. Wohl auch in grün. Und mit Toblerone versüsst, weil diese eine wichtige Rolle spielt. Genaue Infos  sind auf unserer Webseite www.frauenseminar-bodensee.ch zu sehen. Natürlich sind alle eingeladen, die gerne kommen wollen.

 

Parallel zum Buch habe ich die Fachstelle SOS-Affäre (www.sos-affaere.ch) gegründet, mit zwei super Frauen zusammen. Norina Bräm und Martina Flury stehen mir zur Seite, um Menschen, die in einer Dreiecksbeziehung stecken zu begleiten. Für dieses Projekt gibt es nur eine Farbe: Rot.

 

Auch die Manacademy (www.manacademy.ch) habe ich im September mit Marco Caimi zusammen getauft. Es war mir schon immer ein Anliegen, nicht nur Frauen mit Weiterbildung weiter zu bringen, sondern auch Männer , die es verdienen, ganzheitlich, umfassend und über den Tellerrand der typsichen Rollenklischees hinaus mit Wissen und Weiterbildung bedient zu werden.

 

Schon im Frühling habe ich den Standort Uster nebst dem Frauenseminar Bodensee aufgebaut. Das hat viel Kraft und Engagement eingefordert. Nun habe ich diesen Standort gefestigt und bin guter Dinge, das nächste Projekt (eigene Räume in Uster) bald unter Dach und Fach zu bekommen. Die mündliche Vereinbarung geschah heute um 11 Uhr.

 

Wenn mir nach Schreiben zu Mute war, dann habe ich für den Reader Digest geschrieben. Oder ein neues Konzept entworfen, wie den SVEB I Lehrgang (Kursleitung mit anerkanntem Zertifikat) mit der Tanz- und Fitnessausbildung zu verheiraten (www.tafit.ch) oder den Geburtstagesbericht meiner Töchter zu verfassen. Denn klar, ein Privatleben habe ich auch noch. Zwei wundervolle Kinder, die beide im August den Stufenwechsel hatten und uns Eltern ziemlich forderten mit neuen Stundenplänen, Probezeiten und vielen vielen Aufgaben und Elternengagements bis spät in die Nacht.

 

Maya ist nicht Maya, wenn sie nicht tanzt. So unterrichte ich Zumba jeden Montag und Dienstag. Anfangs Jahr habe ich das Zumba-Center aufgebaut und am Dienstag, 18.12.13 in den Ruhestand gestellt. Denn, sei ehrlich, liebe LeserIn, irgendwann ist es einfach zu viel!

 

Verstehst du jetzt, dass es zu den Blogtexten nicht mehr reichte?

 

Es wäre gelogen zu sagen, dass es im nächsten Jahr sicher viel besser wird.

 

Manchmal bangen gute Freunde und die Familie um mich. Und es gibt Momente, da haben sie Recht. Dann weiss ich vor lauter Listen und Reminders im Outlook nicht mehr, wie ich alles in einen 24 h Tag hineinbringe. Dann stehe ich am Morgen mit Herzklopfen auf, weil ich bereits ahne, dass alles Zu Erledigende knapp ist und ich bete, dass nichts Unvorhergesehenes passiert. Meist umsonst, und so schiebe ich das eine auf den anderen Tag oder mache Nachtschichten. Doch wenn die Dinge klappen, das Schnürchen schnurrt, die Zusagen und Anmeldungen kommen, wenn gute Ideen Kopfstand machen und meine Schreibfinger sie umsetze in hunderte Mails und stundenlangen Telefonen, wenn die Kinder funktionieren, die Freunde an einem denken, die Familie zusammenhält, der Mann mich unterstütz, dann hüpft und singt mein Herz und meine Sinne jubeln und zelebrieren. Dann ist das alles zwar ein riskantes Tempo, aber das Leben pur!

 

Und von dieser Fülle zehre ich in mageren Zeiten und wünsche sie allen, die im Auf- und Umbruch sind. Von diesem Hochgenuss träume ich, wenn Tagesabläufe Alpträume werden und wünsche sie allen, die sich mit magerer Wegzehrung unterwegs wähnen.  Diese  Umsetzungskreativität  ist  reine Wonne und ich wünsche sie allen, die unter Begabungsstau oder Gestaltungsblockaden oder Tätigkeits-Barrieren leiden.

 

So gesehen bin ich zuversichtlich: ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und mit einem kleinen Anlauf einen guten Rutsch in ein Jahr voll roter, satter, leidenschaftlicher Lebensfreude.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


erstellt am: 21.09.2012, 08:19 Uhr

Nestkälte

 

Ich bin im Endspurt. Mein neues Buch geht am Sonntag defintiv in die Hände meiner Verlegerin Yvonne-Denise Köchlin vom Xanthippe Verlag. Dann wird korrigiert, dass die Buchstaben fliegen und irgendwann, vielleicht noch dieses Jahr, wird das Werk erscheinen. Mit einem weiteren Tabuthema: Vom Lügen, Betrügen und Verzeihen.

 

Parallel dazu eröffne ich eine SOS Anlaufstelle für Betroffene in Dreiecksbeziehungen. Dazu mehr in Kürze, denn, .... ich muss nun das Buch fertig schreiben.

 

Wünscht mit viel Glück und eine leichte Schreibfeder.


erstellt am: 04.09.2012, 10:18 Uhr

WC Antennen

Die meisten Frauen müssen oft. Sie können stets und wollen überall. Das hat wohl weniger mit einer grundsätzlichen Blasenschwäche als mit einer speziellen konstitutionellen geschlechtsspezifischen Ausstattung zu tun, was sich übrigens auch in der quantitativen Ausscheidung von Kleinstmengen zeigt. Während die Herren durchaus mit einmal morgens und einmal abends gründlicher Erleichterung auskommen, sind viele Frauen rund um die Uhr damit beschäftigt, sich laufend im Milliliterbereich abzuarbeiten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn sich das weibliche Geschlecht  aus reiner Überlebensstrategie feinste WC Antennen angeeignet hat, um allzeit und absolut instinktsicher diese Örtlichkeiten aufzufinden.

Allein damit ist es noch nicht getan. Die Ungleichheit der Geschlechter zeigt sich nirgends derart krass, wie in diesem Sektor. Beim gelegentlichen Erhaschen eines männlichen Rückens beim Wasserlassen, flammt blanker Neid auf. Da steht der Mann gross und gelassen, mit Bein gespreizter Selbstverständlichkeit, entspannt versonnen, ob freihändig oder operativ vor Ort tätig, zum Schluss ein kaum sichtbares Schütteln, wenige nur mühen sich mit umständlichem Hände waschen und fahnden nach geeigneter Abtrockeinrichtung.

Nicht so für das weibliche Geschlecht. Die Frage „WO?“ prägt den Lebensalltag und rückt vor allem dann in den Vordergrund, wenn die Frau ihr Haus verlässt oder sogar gedenkt, die Landesgrenze zu überschreiten. Dann ist eines gefragt: Detektivisches Kalkül und WC Antennen.

Manche schwören auf die Outdoor Erleichterung, weil das stille Örtchen einfach stets zur Verfügung steht. Immer griff- oder besser gesagt – hockbereit. Mit der Zeit gibt es auch Übung darin; mit High Heels gestöckelt den brennnesselfreien Platz zu finden, akrobatisch kauernd das Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig den Slip so seitwärts büscheln, dass er nachher noch einigermassen trocken seinen Dienst wieder aufnimmt. Für Anfängerinnen ist diese Version höchst unangenehm und endet nicht selten in kleinen Fiaskos. Im Winter produzieren solche Versuche durch den Balanceverlust unfreiwillige Kopfsprünge in den Schnee, im Sommer gemeine Mückenstichen an unhandlichen Stellen.

Viele aber, denen die saubere Natur nicht zur Verfügung steht, quälen sich in Städten oder auf Autobahnraststätten ab, haben keine Wahl und erdulden die Indoor Toiletten mitsamt dem ganzen Übel: Verstopfungen, keine oder dreckige Brillen, leere Rollenhalter, unangenehme Duftnoten, Spuren von Vorgängerinnen und keine Reinigungsmöglichkeiten. Wen wundert’s, wenn die Damenwelt stets mit Desinfektionscremen und Tempotaschentücher ausgerüstet ist und sich längst den WC Scanner Blick angeeignet hat: In Kürze den besten besteh- und be-sitz-baren Platz zu orten.

Aufgrund dieser delikaten Erleichterungs-Situation weigern sich einige Frauen, nach Asien oder Afrika zu reisen, zu campieren oder ein Iglu-Bau- und schlafwochenende auf eisiger Bergspitze mitzumachen.

Dass Frauen Mühe haben, im öffentlichen Raum stets und überall zu können, hat seine Gründe: Sie existierten dort nicht während tausenden von Jahren. Die irakische Stadt Arbil eröffnete ihre erste öffentliche Damentoilette im Basarviertel im Jahr 2006! Dies lüftet das Geheimnis, warum Frauen in antiken Gebäuden weite Wege gehen, um wenig vorzufinden. Wer also in alten Kinos mal kurz muss, wird die Pause damit verbringen, lange anzustehen.

Frankreich leidet noch heute am grössten Toiletten-Missgeschick der Geschichte. Im gigantischen Riesenkasten „Schloss Versailles“ ging die Konstruktion des Intimitätörtchens prompt vergessen. Hat es damit zu tun, dass in Paris der Lokus immer noch wie heisse Ware gehandelt wird? Jedenfalls empfiehlt es sich für Smartphone Besitzerinnen für solche Ausflüge den WC Guide als App herunterladen.

Einige Frauen wünschen sich in verzweifelten Ansteh-Momenten weite Reifenröcke, unter denen sich bequem eine montierbare Urinflasche verdecken liesse oder grosse Camions à la Zirkus Knie oder Street Parade mit zwanzig tip top gereinigten Kabinen.

Ein weiterer Vorschlag wäre das gänzliche Verschwinden der geschlechtsspezifischen Piktogramme: Unisex-Toiletten für gerechtes Warten. Vielleicht würden durch den erhöhten Leidensdruck die Städte-Planer, Urbanisten, Architekten und Ingenieure eine neue WC-Politik vorantreiben. Geformt am Modell des Europaparks. An jeder Ecke grosszügig gut duftende, perfekt ventilierte Lokalitäten, auch bei rudelartiger Bestürmung keine Wartezeiten, Putzequipen im Viertelstundentakt, Desinfektionsspender zum gemütlichen und mikroorganismenfreien Sitzen, stets nachgefülltes Papier und Flüssigseife mit fliessend warmem und kaltem Wasser in sauberen Lavabos. Egal, ob Tief- oder Flachspüler, Vakuum-, Fallrohr-, Chemie-, Hock- oder Stehtoilette, es muss nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ aufgerüstet werden. Damit Frauen, wenn sie müssen, überall problemlos die Örtchen finden und freudig und entspannt können.


erstellt am: 24.05.2012, 11:58 Uhr

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erstellt am: 24.06.2011, 22:40 Uhr

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Verdammt noch mal mehr...

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Vernissage am 23. September mehr...

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PorNO mehr...

erstellt am: 12.08.2009, 21:50 Uhr

Mütter rüsten auf mehr...

erstellt am: 12.08.2009, 09:11 Uhr

Schlaflos und Kleiderfrage mehr...

erstellt am: 11.08.2009, 20:27 Uhr

Vernissage mehr...

erstellt am: 11.08.2009, 15:48 Uhr

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Arbon, Maya Onken - Klarheit im Erziehungsdschungel

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