FSB-Frauen und ihre Erfolgsgeschichten

Für viele begann es damit, dass sie irgendwann einmal das Gefühl hatten: "Das kann doch nicht alles gewesen sein." Da war doch ein Wunsch nach Veränderung, nach Weiterentwicklung. Aber oft konnte die Richtung noch nicht genau beschrieben werden. Mit dem Eintritt in das Frauenseminar Bodensee änderte sich vieles. Es war zwar noch nicht ganz klar, wohin die Reise gehen soll, aber mit der Zeit kristallisierte sich das Ziel immer klarer heraus.

Hier werden laufend Berichte von Frauen veröffentlicht, die irgendwann den Entschluss gefasst haben, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Doppelte Erfolgsgeschichte:
Verena Lüthi, SVEB-Intensivkurs "Kursleiterin"

Verena Lüthi, SVEB-Intensivkurs "Kursleiterin"

Verena Lüthi hat den SVEB I-Intensivkurs "Kursleiterin" besucht und das Gelernte gleich in einem Kurs umgesetzt. Sie entwickelte ein eigenes Konzept, wie mit einer gezielten Ernährungsumstellung das eigene Gleichgewicht wiedergefunden werden kann. Mit dem Programm "Libertas" begleitete sie eine Pioniergruppe über
8 Monate.

Und – wie es sich für professionelle Kursangebote gehört - hat sie den durchgeführten Kurs mittels strukturierten Interviews ausgewertet und überprüft, ob die gesteckten Ziele erreicht worden sind.

Désirée, eine Teilnehmerin, berichtet darüber.

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Verena und Désirée

Verena: Du hast diesen Kurs mitgemacht, wie ist es Dir dabei ergangen?

Désirée: Ich muss sagen, dass ich das am Anfang nicht geglaubt habe. Ich kämpfe ja schon seit vielen Jahren mit meinem Gewicht. Du sagtest, Libertas sei keine Diät, sondern eine Umstellung der Ernährung. Diäten seien Mangelernährung und führen automatisch zum Jojo-Effekt.

Verena: Im Kurs hast Du gelernt, Deine Ernährung umzustellen. Was hat das mit Dir gemacht?

Désirée: Ich habe relativ schnell gemerkt, dass ich mich sehr ausgewogen und abwechslungsreich ernähren kann und dass ich weder Hungergefühle bekomme, noch Heisshungerattacken erlebe. Weil es so angenehm leicht durchzuführen ist, habe ich das Programm sehr schnell verinnerlicht und gehe heute automatisch zu "meinen" Nahrungsmitteln beim Einkaufen. Dabei habe ich insgesamt 26 Kilo mühelos abgenommen, es geht mir prächtig dabei. Ich fühle mich super.

Verena: Wie hast Du die Gruppentreffen erlebt?

Désirée: Die Kurstage decken den ganzen Teil von seelischer und geistiger Ernährung ab und sind deshalb sehr intensiv. Ich habe viel über Ursachen, Traumas und alte Verletzungen erfahren, die längst vergangen sind, aber doch dazu führten, dass ich mein Übergewicht einfach nicht los wurde. Ich konnte diese Verletzungen anschauen und auflösen. Dabei habe ich sehr viel gelernt, der Austausch mit meiner Gruppe tut mir sehr gut. Die Abdeckung von körperlicher, seelischer und geistiger Nahrung finde ich genial an Libertas. Da fehlt auch nicht der Teil, wo ich mich mit mir auseinandersetze und mich frage, was meine geistigen Bedürfnisse sind, denn diese sind definitiv nicht mit Lebensmitteln zu befriedigen.

Verena: Zum Programm gehören auch noch Einzelgespräche. Wie hilfreich waren diese Gespräche für Dich?

Désirée: Sehr hilfreich! Diese halbe Stunde wöchentlich ist für mich zu einer wichtigen Begleitung im Alltag geworden, oder um das bildlich auszudrücken, ein Geländer, an dem ich mich bei Bedarf abstützen kann. Da bekomme ich Hilfe, die vor allem am Anfang vorwiegend mit der Ernährung zu tun hat. Später werde ich bei alltäglichen Fragen unterstützt, wie zum Beispiel der Wunsch nach Bewegung, der plötzlich da ist, wenn man ein paar Kilos weniger hat, und für viele andere Tipps, die ich bekomme. 

Was möchtest Du sonst noch sagen?

Ich habe mein Wunschgewicht erreicht und weiss, wie ich es halten kann. Der Unterschied zu vorher ist doch überzeugend, finde ich!

Info über Libertas: lbrtsblwnch

Frauenseminar Bodensee: SVEB I nächster Kursbeginn 26. Juli 2019

Désirée - vorher
Désirée - vorher
Désirée - nachher
Désirée - nachher
 

Maria Hess, FSB-Absolventin eidg. dipl. Psychologische Beraterin

Maria Hess, FSB-Absolventin eidg. dipl. Psychosoziale Beraterin

Was hat dich dazu bewogen, das eidgenössische Diplom erlangen zu wollen?

Ich wollte persönlich weiter kommen. Mich persönlich herausfordern, um noch kompetenter Menschen beratend zu begleiten. Auf das Diplom der psychologischen Beraterin ist das eidgenössische Diplom die Krönung. Es rundet meine Beratertätigkeit ab.

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Wie kannst du das in deiner Tätigkeit umsetzen?

Die eidgenössische Prüfung gibt mir noch mehr Sicherheit. Es gibt mir neuen Schwung und Elan, auf die Leute zuzugehen, mein Angebot bekannt zu machen. Wenn ich mit öffentlichen Institutionen zusammenarbeite, kann ich mich noch besser und sicherer anbieten. Ein eidgenössisches Diplom hat einfach noch mehr Gewicht.

Was möchtest du sonst noch dazu sagen?

Die einzelnen Schritte in der Vorbereitung haben mir sehr gut getan. Nochmals meinen Berateransatz der klientzentrierten Beratung zu vertiefen. Auch das Vernetzen mit der SGfB bringt viele Vorteile. Durch die Mitgliedschaft habe ich einen gut funktionierenden Verband im Rücken. Ich konnte viele neue Kontakte knüpfen mit Fach-Frauen und -Männern, es entsteht ein unterstützendes Miteinander. Ich habe viel dazugewonnen und kann es nur weiterempfehlen.

www.mariahess.ch

Margrith Michel, dipl. psychologische Beraterin FSB

Margrith Michel, dipl. psychologische Beraterin FSB

Weshalb hast Du am Lehrgang teilgenommen?

Als mein Leben wieder mal einen anderen Verlauf nahm als „geplant“, taten sich mir plötzlich Freiräume auf. Diese nutzte ich damals für mich und meine Interessen und ich absolvierte die erste Ausbildung am Frauenseminar Bodensee.

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Gab es während der Ausbildung spezielle Highlights?

Ich habe mich immer schon für die Menschen und das Menschsein interessiert. Mit allem was dazu gehört. Dieser Lehrgang war für mich dann wie ein wunderbares Bad. Endlich konnte ich mich all den vielen Bereichen widmen und mich, mit den mich faszinierenden Themen auseinandersetzen. Ich konnte dazulernen, Erfahrungen machen und Handwerkszeug sammeln.

Was hat Dich selbst am meisten überrascht und beflügelt?

Dass wir manchmal „Opfer“ sind und uns in solchen Situationen ausgeliefert fühlen. Wir aber die Möglichkeit haben, uns jederzeit entscheiden zu können, dies zu ändern. Wir können hinschauen, erkennen und das Steuer wieder selber in die Hand nehmen.

Welche Lerninhalte haben Dir neue Perspektiven zur beruflichen Umsetzung gegeben?

Die Ausbildungsjahre haben bei mir einen Prozess vorangetrieben und begleitet, der mich persönlich darin bestärkt hat, dass das Leben ein lebenslanges Lernen ist. Es bieten sich uns eine Unmenge an Möglichkeiten. Wichtig sind schlussendlich aber nur die, die uns auch wirklich gut tun und unser Herz berühren.

Hattest Du bereits Pläne, wie Du das Erlernte umsetzen wirst? Machst Du dich selbständig oder bewirbst Du Dich in einer Institution?

Vor etwa 2 Jahren habe ich meinem Schaffen mit der Praxis Härzton ein Gesicht gegeben. Da begleite ich Menschen jeden Alters, die sich mutig und neugierig aufmachen, ihrem Leben zu lauschen und den Klang ihres Herzens ergründen wollen.

Seitdem hat sich viel getan und bei mir wurde eine wiederentdeckte Kreativität zutage gefördert, die mich sehr freut.

Mein neuestes Projekt bietet aktiven Frauen die Möglichkeit, sich eine Auszeit zu gönnen:

  • Um kurz mal Pause zu machen,
  • den vielen Verpflichtungen zu entfliehen,
  • sich was Gutes zu tun
  • und herauszufinden, wie die nächste Herzensentscheidung aussieht.

Mehr Infos:  www.haerzton.ch

Benita Batliner, dipl. Biografie-Schreibpädagogin, dipl. psychologische Beraterin FSB

Benita Batliner, dipl. Biografie-Schreibpädagogin, dipl. psychologische Beraterin FSB

Was hat dich dazu bewegt, am Lehrgang Biografie-Schreibpädagogin teilzunehmen?

Ich habe vorher schon gerne geschrieben und auch schon an anderen  Kursen über Kreatives Schreiben teilgenommen. Damals entstand der Wunsch in mir, selbst solche Kurse geben zu können. Kurz darauf bot uns Julia ihren neuen Lehrgang zur Schreibpädagogin an, was für mich wie die Antwort auf meinen stillen Wunsch war.

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Welche Themen haben dich besonders angesprochen?

Wenn es ums Schreiben und Sprache geht, beginnt es in mir zu leuchten und zu lachen und zu sprudeln. Die Begeisterung an der Schönheit und Magie der Sprache, mit der Julia und die anderen Dozentinnen unsere eigene Freude gefüttert haben, sie mit den anderen Kolleginnen zu teilen und sie als Netz zu spüren, das uns verbindet, war das Tragende. Was mich auch fasziniert hat und es immer noch vermag, ist, welche befreiende Kraft das Schreiben hat. Was mir sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben ist, war die Textüberarbeitung eines meiner Gedichte. Mit nur wenig Streichungen und kleinen Änderungen wurde daraus eine runde Sache. An Texten zu feilen, bis sie glänzen, finde ich äusserst spannend.

Gab es während der Ausbildung spezielle Highlights?

Für mich war die ganze Ausbildung ein Highlight. Es hat riesig Spass gemacht.

Konntest du Gelerntes auch privat umsetzen?

Ja, es hat mich auf jeden Fall motiviert, mehr zu schreiben, und das habe ich auch getan. Mit den vielen Tipps und Methoden, die ich gelernt habe, finde ich immer einen Weg ins Schreiben. Es hat mir auch bestätigt, dass Schreiben einfach zu meinem Leben gehören muss.

Du hast sowohl den Lehrgang Biografie-Schreibpädagogin als auch psychologische Beraterin erfolgreich abgeschlossen. Wie kannst du das alles beruflich umsetzen?

Ich biete meine Schreibkurse in verschiedenen Erwachsenenbildungszentren an. Aber auch in meiner Praxis führe ich Kurse durch, die ich über meine Website anbiete. Zudem gibt es auf meiner Website auch einen Blog, den ich regelmässig bediene. Im November veranstaltet eine Buchhandlung ein Erzählcafé und hat mir die Leitung übertragen, was mich besonders freut. Die Ausbildung zur psychologischen Beraterin kommt mir immer dann zugute, wenn ich Kurteilnehmerinnen auch in persönlichen Themen beratend begleiten kann.

Wem würdest du diesen Lehrgang ebenfalls empfehlen?

Allen, die gerne schreiben (lernen) möchten,  die sich mit der Schönheit der deutschen Sprache befassen möchten, ob sie dann Kurse geben wollen oder nicht. Das sollte nicht die Hauptmotivation sein, zumindest nicht, um davon zu leben. Aber Schreibkurse zu geben ist auf jeden Fall ein Hobby, das viel Freude bereiten kann.

Was schreibst du gerade?

Ab und zu ein Gedicht, Tagebuch in Intervallen, einen Blog über die Liebe auf meiner Website, und ich habe gerade mit dem dritten Teil meiner Fantasy-Trilogie angefangen. Der zweite Teil ist bereits fertig und döst noch ein bisschen vor sich hin, bis er noch einmal geschliffen wird. Den ersten Teil mit dem Titel „Der lange Weg nach Orbadoc“ habe ich gerade mit dem Self-Publishing Verlag Books on Demand veröffentlicht und mir damit einen Lebenstraum erfüllt. Obwohl ich schreibe und mit Wörtern jongliere, fehlen sie mir, um zu beschreiben, wie es sich anfühlt, das erste eigene Buch in den Händen zu halten.

Für mich persönlich war der Lehrgang eine grosse Bereicherung, der mich nicht nur tiefer in die Geheimnisse und Freuden des Schreibens geführt hat, sondern mich auch mit Freundschaften beschenkt hat. Danke Julia, dass Du diese Türe damals geöffnet hast.

Über einen Besuch auf meine Website freue ich mich:
www.benitabatliner.com

Dorothea Kipfer, dipl. Biografie-Schreibpädagogin

Dorothea Kipfer, dipl. Biografie-Schreibpädagogin

Was hat dich dazu bewegt, am Lehrgang Biografie-Schreibpädagogin teilzunehmen?

Schreiben und Lesen waren für mich schon seit meiner Kindheit ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich liebte es, anders als viele meiner KlassenkameradInnen, Aufsätze zu schreiben und, als ich für mehrere Jahre mit meinen Eltern im Ausland wohnte, schrieb ich meinen Freundinnen ellenlange Briefe. Es war wie Tagebuch-Schreiben.

Im Laufe der Zeit besuchte ich diverse Schreibkurse, während derer sich in mir langsam der Wunsch bemerkbar machte, vertiefter in diese Kunst einzutauchen, um selber dranbleiben und Kurse anbieten zu können. Da ich bereits seit 30 Jahren die Feldenkrais-Methode unterrichte und davor ebenfalls gelehrt hatte, war es für mich naheliegend, meine Freude am Schreiben als neues berufliches Standbein aufzubauen. So hielt ich Ausschau nach einer Ausbildung und wurde im Frauenseminar-Bodensee fündig.

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Welche Themen haben dich besonders angesprochen?

Die Palette, die Julia und ihre Dozentinnen anbieten, ist äusserst vielfältig und spannend. Da das Lernen in einem konkurrenzfreien, wohlwollenden Rahmen stattfindet, begann es in mir zu sprudeln und die Worte, Sätze, Texte purzelten immer leichter und schneller aus mir heraus. Die vielen Möglichkeiten, mit der Sprache zu spielen, beflügelten mich und machten mich zusehends mutiger. Ich fuhr jedes Mal inspiriert und glücklich nach Hause.

Ich war von allen Kursthemen begeistert und wurde, wie erhofft, auf verschiedenen Ebenen angesprochen und inspiriert.  

Die Ausbildung hätte gut und gerne noch länger sein können!

Gab es während der Ausbildung spezielle Highlights?

Für mich war die ganze Ausbildung ein Highlight! Es gab keine einzige Kurssequenz, die ich hätte missen wollen.

Ein spezielles Erlebnis ist mir jedoch geblieben: Ich bin bilingue aufgewachsen - Englisch/Deutsch – und Englisch war schon immer die Sprache, die mir mehr am Herzen lag. Zur deutschen Sprache hatte ich ein ambivalentes Verhältnis. Die Sprache schien mir zu hart und zu wenig farbig. Während der Ausbildung am Frauenseminar habe ich plötzlich mein Verhältnis zum Deutschen revidieren können. Ich begann die Differenziertheit und die leiseren Töne zu erkennen und schätzte schon bald das Spiel damit. Englisch ist mir immer noch lieber, aber ich konnte mich mit dem Deutschen versöhnen und es zu geniessen beginnen.

Wie war die Atmosphäre und, wie hast Du die Dozentinnen erlebt?

Ich habe die Ausbildung in einer schwierigen Zeit meines Leben begonnen und wurde von allen im Team sehr liebevoll betreut, so dass ich den Boden unter meinen Füssen u.a. durchs Schreiben und, durch die Teilnahme an der Ausbildung, wieder schneller finden konnte. Für diese breite Unterstützung und die gelebte Frauensolidarität bin ich sehr dankbar.

Konntest du Gelerntes auch privat umsetzen?

Ja, sogar sehr gut! In erster Linie für mein eigenes Schreiben. Diesbezüglich habe ich enorm viel Werkzeug mit auf den Weg bekommen, Werkzeug, das ich zum Teil kannte, das aber während der Ausbildung einen roten Faden erhielt und sich zu einem grösseren Bild zusammenfügte. Auch schreibe ich vermehrt für mich, etwas, das mich näher zu mir bringt und mich innerlich ruhiger stimmt. Alles in allem empfinde ich das Schreiben als etwas Befreiendes.

Zudem habe ich angefangen, mit meiner Mutter und ihrer Schwester eine Familienbiografie - als Sammlung von Geschichten, statt nur eine von Daten und Fakten -  zu schreiben, was viel auslöst, ordnet, klärt und uns viel Freude bereitet.

Du hast sowohl den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Wie kannst du das alles beruflich umsetzen?

Der erste Kurs, den ich erteilt habe, war von zwei Highlights gekrönt. Einerseits hat eine ältere Frau, die seit langem unter einer Schreibblockade gelitten hatte, wieder angefangen zu schreiben – und was für schöne Texte! – und andererseits fanden zwei Studierende von ihrer wissenschaftlichen Schreibweise zu einer poetischeren, authentischeren  Art zu schreiben. Ich war enorm berührt und deute diese Erlebnisse als Zeichen, unbedingt auf diesem Weg weiter zu gehen.

Wem würdest du diesen Lehrgang ebenfalls empfehlen?

Meiner Meinung nach eignet er sich sowohl für Menschen, die mit Freude schreiben und für sich persönliche Anregungen suchen, um ihren Horizont bezüglich Möglichkeiten, zu erweitern, als auch für diejenigen, die das Rüstzeug benötigen, um selber  Schreibkurse anzubieten.

Was ich sonst noch sagen möchte...

Ich bedanke mich bei Julia und ihren Dozentinnen für diese wunderbare, bereichernde Erfahrung!

Ruth Baumann, FSB-Absolventin eidg. dipl. Psychologische Beraterin

Ruth Baumann, FSB-Absolventin eidg. dipl. Psychosoziale Beraterin

Ruth Baumann, weshalb wolltest du das eidg. Diplom erlangen?

Schlussendlich wollte ich den eidg. Diplomabschluss um einen anerkannten Abschluss für meine Beraterinnentätigkeit zu erlangen.

Wie hoch waren die Hürden, die du zu überwinden hattest?

Die grösste Hürde für mich war, mein Portfolio zusammenzustellen. Aber es war auch eine wertvolle Arbeit, aus der ersichtlich wurde, was ich in all den Jahren alles erarbeitet habe.

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Nützt dir das eidg. Diplom psychosoziale Beraterin für deine Beratungstätigkeit?

Durch das eidg. Diplom fühle ich mich sicherer, um meine Beratungen auch in Institutionen anzubieten. Da ich auch Coach und Supervisorin BSO bin, werde ich mich zusätzlich als Lehrsupervisorin in den Ausbildungsstätten für angehende psychosoziale Beraterinnen anbieten.

Was bietest du in deiner Praxis an?

In meiner Praxis biete ich Coaching, Superrevision, psychosoziale Beratungen und diverse Weiterbildungen an.

Wem würdest du diesen Abschluss empfehlen?

Ich empfehle allen den eidg. Abschluss, die hauptberuflich in der Beraterinnentätigkeit arbeiten wollen. Ich denke, der Zeitgeist erfordert immer häufiger einen anerkannten eidg. Abschluss.

www.loesungs-art.ch

Erfolgsgeschichte – wenn sich Frauen vernetzen

TreffWerk11 - Kratzer Gabriela, Luterbacher Cornelia, Hadorn Simone

Aus einem kleinen Netzwerk wird ein grosses TreffWerk.

Drei Frauen aus der Region Ostschweiz besuchten diverse Fachausbildungen innerhalb des Frauenseminar Bodensee (FSB) und der Onken Akademie (OA). Sie absolvierten die Ausbildung zur Dipl. Psychologischen Beraterin, besuchten unter anderem den SVEB I Kurs. Gemeinsam trafen sie sich beim Modul: Erweiterte Methoden in der Psychologischen Beratung. Die Idee für ein grosses Netzwerk für Beratende Frauen wurde dort geboren und das kam dabei heraus:

TreffWerk11

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Initiantinnen (Bild von rechts nach links)

Hadorn Simone:
Dipl. Psychologische Beraterin, SVEB I, Dozentin Assist FSB
In eigener Praxis: www.zumlebensbaum.ch

Luterbacher Cornelia: 
Dipl. Psychologische Beraterin, SVEB I, Ausbilderin i.A., Dozentin FSB
In eigener Praxis: www.entfaltbar.ch

Kratzer Gabriela:
Dipl. Psychologische Beraterin, SVEB I, Schreibpädagogin i.A.
In eigener Praxis: www.tensei.ch

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, Euch zusammenzutun?

Wir spürten ein Bedürfnis für ein erweitertes und optimiertes Netzwerk für Frauen mit ähnlichem Hintergrund. Wir dachten: Zusammen etwas bewirken ist einfacher als alleine. Während langen Gesprächen tüftelten wir die Plattform «TreffWerk 11» aus.

Was habt Ihr für Ziele?

Eine Plattform für Frauen bieten, in der sich gleichgesinnte austauschen können, ihre Fälle von neutraler Seite aus belichten. Erfahrungen in der Beratung oder Wissen weitergeben. Natürlich darf auch der gesellige Aspekt in der Gruppe nicht fehlen.

Was bietet Ihr an?

Ein Netzwerk für Frauen in der gesamten Schweiz.

In Zukunft soll es möglich sein «TreffWerk 11» regional in eigenständigen Gruppen zu realisieren. Interessierte und engagierte Frauen können Niederlassungen in den Regionen Nordwestschweiz, Zürich, Zentralschweiz oder im Mittelland auf die Beine stellen. Wir helfen dabei.

Cornelia, Du bist bereits in der Schulung von Frauen tätig. Was möchtest Du ins «TreffWerk 11» einbringen?

Mir liegt daran, dass wir Psychologischen Beraterinnen uns gegenseitig austauschen und Intervision machen können. Wir haben die Chance von Fällen anderer Beraterinnen zu lernen und alternative Vorgehensweisen zu besprechen. Dazu finde ich wichtig, dass wir uns stets weiterbilden. Ich bin überzeugt, dass jede ihr persönliches Fachgebiet hat. Dies wollen wir uns in kleineren oder grösseren Workshops näherbringen. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit gemeinsam Konzepte für Kurse und Vorträge zu entwickeln, die jede dann in ihrer Heimatregion anbieten kann. Inhalte wie Erziehung, Selbstbewusstsein oder Achtsamkeit sind beliebte Themen.

Simone, was ist Dir für die Frauen im TreffWerk 11 wichtig?

In erster Linie sollen die Frauen als Psychologische Beraterin à jour bleiben können. Auch jene die noch keine eigene Praxis haben. Wir wollen den Austausch unter Fachfrauen fördern und die Gelegenheit bieten, vom Wissen jeder einzelnen zu profitieren. Ebenfalls ist es mir ein Anliegen Frauen des TreffWerk11 auf ihrem weiteren Weg zu unterstützen und zu bestärken.

Gabriela, welche Themenbereiche hast Du besonders im Auge?

Bis jetzt sind noch keine konkreten Themen für die Weiterbildung innerhalb des TreffWerks 11 bestimmt. Vorstellen kann ich mir aber Themen wie: «Wie präsentiere ich mich im Internet» oder «Wie optimiere ich mein Kursangebot». Dazu werden wir auch in der Gruppe diverse Kurse weiter ausarbeiten und daran feilen.

Das grosse Anliegen der Initiantinnen ist, dass die Netzwerkerinnen voneinander profitieren können. Die Frauen freuen sich auf eine wertvolle Zusammenarbeit. Das «TreffWerk 11» wird für alle eine spannende Erfahrung.

Cornelia Luterbacher, Ausbildung zur Psychologischen Beraterin

Cornelia Luterbacher

Meine Wege haben vor einigen Jahren eine ganz neue Wende genommen. Damals entschied ich mich, am FSB die Grundlagen der Psychologischen Gesprächsführung zu besuchen. Als Sekundarlehrerin war mein Lieblingsfach bereits während jener Ausbildung das Fach „Psychologie“. Und als praktizierende Lehrerin interessierten mich damals die zwischenmenschlichen Probleme meiner Schüler fast mehr als die fachlichen Inhalte. Als ich dann nach sehr intensiven Jahren als Mutter von vier Kindern einen Ausgleich zum Familienalltag suchte, fand ich am FSB, wonach ich schon lange suchte. Die menschliche Psyche und der Umgang miteinander faszinierten mich und ich absolvierte schlussendlich die ganze Ausbildung zur Psychologischen Beraterin. In der Zwischenzeit hatte ich von unserer Pfarrei ein Angebot erhalten und heute kann ich mein neuerlangtes Wissen bei der Begleitung von Trauernden, bei Beerdigungen, in der Kinderbildung und Familienarbeit umsetzen.

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Damit ich meine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin gezielt anwenden kann, habe ich mir anfangs Jahr den Traum meiner eigenen Praxis „entfaltbar.ch“ erfüllt. Ich freue mich, dass ich verschiedenste Menschen auf ihrem Weg begleiten und sie bei ihrer Entfaltung unterstützen darf. Es ist spannend, als Begleiterin einen Prozess mit zu verfolgen und Zeugin zu sein, wie Menschen zu ihrem Selbstkontakt zurückfinden und an Selbstsicherheit gewinnen. Ich begleite Einzelpersonen, Paare und Familien in verschiedenen Findungs- und Veränderungsprozessen. Aufgrund meiner Weiterbildungen in Trauerarbeit und vielen persönliche Erfahrungen mit Trauer und Abschiedsprozessen biete ich Trauerbegleitungen an. Dazu kommen diverse Workshops und Vorträge zu Themen wie Biografiearbeit, Selbstbewusstsein, Trauer, Wechseljahre und Kommunikation.

Besuchen sie meine Homepage und erfahren Sie mehr darüber: www.entfaltbar.ch

Besonders freut es mich, dass ich seit einem Jahr nun auch mein Wissen als Dozentin am FSB weitergeben darf. Diese Arbeit ist so bereichernd und inspirierend! Denn in diesem wertschätzenden und positiven Rahmen herrschen optimale Lernbedingungen und es besteht der gute Nährboden, dass frau den Mut bekommt, ihren Selbstkontakt zu fördern! So darf ich nun den neuen Studentinnen etwas zurückgeben, was ich als grosses Geschenk meiner FSB-Jahre empfinde!

Ich selber lernte am FSB, wie und warum ich in gewissen Situationen kommuniziere. Mir wurde klar, dass meine Kommunikation immer Auswirkungen auf das System hat, in dem ich gerade bin. Auf vielfältige Weise kam ich meinen Gefühlen wieder näher. Ich lernte, wie ich meine Anliegen selbstbewusster vertreten kann um mir selber gerecht zu bleiben. Das ermöglicht mir heute, dass ich andern Menschen reflektiert, wertschätzend und empathisch gegenübertreten kann. In der Partnerschaft weiss ich um wichtige Faktoren für einen gelingenden Umgang miteinander. Ich kenne die gefährlichen Klippen des Beziehungsalltages, die es immer wieder von Neuem geschickt zu umschiffen gilt! Und natürlich ist das alles die ideale Basis als Psychologische Beraterin, für meinen Kirchenjob und als Dozentin am FSB.

Damit ich mein Wissen nun auch gezielt als Kursleiterin weitergeben kann und mein Kursportfolio professionell ausbauen und anbieten kann, absolviere ich die letzten Module zum Eidgenössischen Fachausweis Ausbilderin an der Onken Academy in Uster. Diese Ausbildung rundet meine vielseitigen Tätigkeiten ab und ich freue mich auf die neuen Herausforderungen in naher Zukunft.

So möchte ich mich bei Julia, dem FSB-Team, meinen Mitstudentinnen und den neuen Studentinnen herzlich für die tollen und inspirierenden Erfahrungen und den wertvollen Austausch bedanken. Ohne euch wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt mit viel Freude stehe! Merci!

  • Dipl. Psychol. Einzel-, Paar- und Familienberaterin, Eigene Praxis entfaltbar.ch
  • SVEB I, i.A. eidg. Fachausweis Ausbilderin
  • Dozentin am FSB
  • Kursleiterin Wechseljahre
  • Kursleiterin Selbstbewusstsein
  • Trauerbegleiterin
  • Seelsorgerin
  • Sekundarlehrerin

Monica Ferrari, Kursleiterin mit eidg. Fachausweis

Monica Ferrari, Kursleiterin mit eidg. Fachausweis

Weshalb hast Du den Lehrgang  zur Kursleiterin gemacht?

Also ich habe früher gedacht: Erwachsenenbildung ist nichts für mich, das schaff ich eh nicht.

Und trotzdem hast Du dich angemeldet? Was war da ausschlaggebend?

Dann bekam ich mehrmals Absagen für einen CAS an der FHS, weil der Lehrgang zu wenig Teilnehmende hatte. Was mach ich dann? Erwachsenenbildung? Wo? Na wenn schon, dann aber nur im FSB und nur mit Frauen: Also probiere ich es einmal. Step by step. Modul 1: Mit einem riesen Chrampf; ich musst lernen, mich selber zu organisieren und dass Bewegung und Essen zum Lernen normal sind und dazu gehören und vor allem ok sind.

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Gab es während der Ausbildung spezielle Highlights?

Tränen der Freude und Erleichterung, als ich die Präsentation von SVEB1 beendet hatte: ICH KANN ES; es geht ja!

Weitere Module folgen bis zur Ausbilderin & Praxisausbilderin. Neben Familie, Haushalt und Beruf war es möglich, dass ich die Kurstage besuchte. Ich hatte Zeit, die Inputs zu verarbeiten und es bestand kein Zwang, Arbeiten zu schreiben.

Was hat Dich selbst am meisten überrascht?

Wertschätzung allen Teilnehmenden gegenüber wird echt als Kurskultur gelebt! Es wird geübt, wie man sich präsentiert und vor Leuten stehen kann.

Und wie geht es weiter?

Heute besuche ich die Fachhochschule und ein Traum hat sich für mich erfüllt. Mit dem Rüstzeug, das ich am FSB erhalten habe, bin ich gut unterwegs. Dass ich einmal Herzklopfen hatte, um vor Leuten zu stehen, gehört schon lange der Vergangenheit an.

www.haerzton.ch

Rose-Maire Gerber, Lehrgang Biografie-Schreibpädagogin

Rose-Maire Gerber

Was hat Dich dazu bewegt, am Lehrgang Biografie-Schreibpädagogin teilzunehmen?

Eine Kollegin nahm mich mit zu einem Kreativ-Schreibkurs. Wir konnten uns vorerst nichts darunter vorstellen. Als wir aber erfahren durften, wie uns durch die gute Anleitung der Kursleiterin mit Hilfe der kreativen Schreibmethoden schöne Texte gelangen, waren wir restlos begeistert. Nach einem weiteren Schreibkurs wollte ich mehr erfahren über das Schreiben und habe mich beim Frauenseminar Bodensee für den Kurs Schreibpädagogin angemeldet und diesen Lehrgang mit Freude absolviert. Ein Schritt, den ich noch keine Sekunde bereut habe.

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Welche Themen haben dich besonders angesprochen?

War es das kreative Schreiben, das Biografie-Schreiben, Träume schreibend erforschen, die Heilkraft der Laute, Sprache und Bewusstsein, Psychologie der Gefühle? - Es war der wunderbare Mix aus allem - und es war das das NICHT-Bewerten des Geschriebenen. Dadurch kam der Mut zum Schreiben zurück.

Gab es während der Ausbildung spezielle Highlights?

Neben dem Schreiben waren es die vielen verschiedenen Frauen, die ich kennenlernen durfte. Das Gefühl, verstanden zu werden, auch wenn man nicht gleicher Meinung ist, war für mich ein besonders beglückendes Erlebnis. Jede Frau hat ihre Geschichte und ist einmalig.

Konntest du Gelerntes auch privat umsetzen?

Das spontane Schreiben hat mir sehr geholfen, eine persönliche Krisenzeit zu überwinden und zu bearbeiten. Das Aufschreiben meiner eigenen Lebensgeschichte hat mir selber interessante Zusammenhänge aus meinem Leben aufgezeigt und auch vieles mit anderen Augen betrachten lassen.

Du hast nun den Lehrgang   erfolgreich abgeschlossen. Wie wirst Du ihn beruflich umsetzen?

Dieses Jahr durfte ich schon einige Biografie-Schreib-Kurse bei älteren und auch jüngeren Menschen leiten, eine Aufgabe, die mich sehr erfüllt. Wenn ich miterleben darf, wie 90-jährige Menschen mit Hilfe von kreativen Schreibmethoden zu längst vergessenen sowohl lustigen wie auch berührenden Geschichten finden und darüber wunderbare Texte schreiben können, freut mich das sehr.

Wem würdest du diesen Lehrgang ebenfalls empfehlen?

Eigentlich allen, die gerne schreiben, aber vor allem jenen, die sich das Schreiben nicht zutrauen.

Was ich sonst noch sagen möchte.

Danke allen, die meine Ausbildung zur Biografie-Schreibpädagogin zu einem tollen Erlebnis werden liessen.

Gabriela Kratzer, Lehrgang Psychologische Beratung

Gabriela Kratzer, Lehrgang Psychologische Beratung

Was hat Dich dazu bewegt, am Lehrgang Psychologische Beratung teilzunehmen?

Die Idee, etwas zu lernen bei dem ich zusätzlich persönlich weiterkomme und ich noch immer ausüben kann, auch wenn ich schon längst im Rentenalter bin. Meine Empfindung: je älter ich werde, desto glaubwürdiger werde ich für die Umwelt. Man wird wahr und ernst genommen. Als älteres Semester kann man sich auch mal etwas erlauben, was der Jugend schräg genommen wird. Jedenfalls kam ich nach Recherchen im Internet von Mentaltrainerin, Coach und ähnlichem zur Psychologischen Beraterin. Diesen Lehrgang empfand, und empfinde ich noch immer, als sinn- und sehr wertvoll. Coaches gibt es für alles Mögliche, zu tausenden. Sogar mein Hund könnte einen haben.

Zusätzlich ist es klar mein Jahrsiebt „Das Eigene der Welt geben oder Ich kann die Welt verändern.“

Mir wurde in dieser Ausbildung so einiges klar. Ich will der Welt etwas von mir geben. Das kann ich, in dem ich mit all meinem angeeigneten Wissen Kurse gebe und psychisch gesunde Menschen, mit verschiedenen Themen, auf ihrem Weg berate – unterstütze - begleite. Deshalb besuchen Sie mich: www.tensei.ch

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Welche Themen haben Dich besonders angesprochen?

Besonders gefallen haben mir die Menschen denen ich in den verschiedenen Lehrgängen begegnen durfte. Von jeder konnte ich etwas lernen und mitnehmen. Akzeptanz, vor allem auch mir gegenüber.

Besonders angetan hat mir das Schreiben. Mein Steckenpferd sind mittlerweile Kolumnen und Kurzgeschichten. Zwei Preise durfte ich beim FSB Schreibwettbewerb bereits einheimsen. Wie stolz ich bin 😊!  Wer weiss, vielleicht schreibe ich dann doch noch einen Welt Bestseller. Irgendetwas was am Schluss von mir bleibt. An Ideen fehlt es wahrlich nicht.

Gab es während der Ausbildung spezielle Highlights?

Für mich war jeder einzelne Schultag ein Highlight. Nur schon die Möglichkeit, dass Frauen untereinander sich austauschen können ist herrlich. Zickenkrieg gab es auch einige Male. Das war teilweise auch sehr amüsant. Aber wo kann man so direkt die Gruppendynamik spüren, wenn nicht an so einem Ort.

Konntest Du Gelerntes auch privat umsetzen?

In meinem Beruf ist es optimal, wenn man nah bei den Leuten ist und ein Gespür entwickelt für sie. Auch hier ist das aktive Zuhören das A und O. Wertschätzung gegenüber dem Einzelnen, Akzeptanz und natürlich Kongruenz. Mir ist es wichtig, dass meine Umgebung mich authentisch und echt erlebt. 

Du hast nun den Lehrgang   erfolgreich abgeschlossen. Wie wirst Du ihn beruflich umsetzen?

In Flawil habe ich, neben meinem 80% (noch) Hauptberuf als Assistentin, mit einer Naturheilpraktikerin eine Gemeinschaftspraxis eröffnet. Hier empfange ich in meiner Freizeit Klienten. www.tensei.ch

Daneben haben wir ein Projekt www.herbstzeitlose.ch , bei dem wir Frauen und Männer im Alter (hier sind keine Grenzen nach oben oder unten gesetzt) unterstützen. Die Einen wollen ihre Kinder nicht belasten, die Anderen haben schon gar keine. Deshalb gibt es uns: Herbstzeitlose – Töchter auf Zeit. Auch hier ist es beraten – unterstützen – begleiten.  

Wem würdest Du diesen Lehrgang ebenfalls empfehlen?

Für alle die in erster Linie sich selbst weiterbringen möchten. „Nur wenn ich mit mir im Reinen bin und ich mich selbst akzeptiere, bin ich offen für andere.“ Für Menschen, die nicht stehenbleiben wollen und auch keine Angst haben sich selbst zu begegnen.

Was ich sonst noch sagen möchte....

Beraterinnen haben sich unter TreffWerk11 zusammengeschlossen. Auch diese Homepage lege ich jeder Beraterin ans Herz www.treffwerk11.ch. Sie wird wertvolle Informationen liefern.

Und sonst? ….was eher selten vorkommt….eigentlich nichts. Alles ist gesagt. Vielleicht noch…..Frauen habt Mut euch zu finden. Danach macht alles doppelt Spass.

Elisabeth Büchel Neuhold, Kursteilnehmerin "Schreib dein Buch"

Elisabeth Büchel Neuhold, Kursteilnehmerin "Schreib dein Buch"

Wie ist es dazu gekommen, dass Du den Kurs „Buch schreiben“ besucht hast?

Ein Buch schreiben? Oh ja, das wollte ich, seit ich die ersten Buchstaben in das braune Steinschriftheft gekritzelt habe, ein Wunsch aus Kindheitstagen, eine Vision aus Studententagen und eine vergrabene Sehnsucht aus Mutterjahren. Zugeschüttet mit Zweifeln und Ausreden, mit Alltagspflichten und Beruf. Zum Schreiben braucht es ausserordentlich viel Disziplin, unendlich Zeit, ein ruhiges  Schreibzimmer,  Inspiration, Sachwissen und ja – natürlich Talent. Dies Alles, so dachte ich, könnte ich ebenso wenig aufbringen wie Grazie und Beweglichkeit, um Balletttänzerin zu werden. Mit den Jahren nahm die Gewissheit in mir die Gestalt an, dass ein Buch schreiben inetwa so ein unrealistischer, ja unverschämter Wunsch an das Leben sei wie nach einem Stern am Himmelszelt zu greifen.

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Aber irgendwann hast Du Dich entschlossen, nach den Sternen zu greifen?

Schreib dein Buch! Diese verheissungsvolle Aufforderung in der Ausschreibung zum Jahreskurs hat mich dennoch sofort und ganz persönlich angesprochen. Sie hat mich nicht in Ruhe gelassen, und es fühlte sich an wie das Angebot eines Blasebalgs angesichts eines nurmehr glimmenden Feuers.  Nach langem Zögern zog ich die Möglichkeit eines auflodernden Flämmchens in Erwägung. Und wenn nicht, dann kann ich das Thema wenigstens abhaken. Also habe mich angemeldet. Und ich habe den Kurs besucht.

Und wie ging es dann weiter?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie finden meinen Namen nicht auf den Bestsellerlisten. Auch nicht auf buch.ch oder unter spezialisierten Kleinverlagen. Ich habe kein Buch geschrieben. Ich bin noch nicht einmal so weit gekommen, dass ich nach einem Verlag Ausschau halten müsste.

Und was hast Du gelernt?

Wenn sich eines bestätigt hat während diesem Jahr, dann die Gewissheit, dass schreiben ein enormer Kraft- und Zeitaufwand ist. Was ich neu erfahren durfte: Dieser Aufwand kann sehr lustvoll, erheiternd und befriedigend sein.
Ja, schreiben braucht Disziplin, Sachwissen, Zeit, Inspiration, Talent und Entschlossenheit. Es braucht aber noch etwas: Den Mut, mit seinen Texten vor Leute zu treten, die Fähigkeit, Kritik aber auch Lob entgegen zu nehmen und die Bereitschaft, daraus zu lernen. Dies kann man sich nur erwerben, wenn man Menschen trifft, die einem ein ehrliches Feedback geben und die einem ermuntern, dranzubleiben. Genau dies habe ich in Romanshorn bekommen!
Ich habe gelernt, den Blasebalg selber in die Hand zu nehmen, um das Feuer neu zu entfachen, und ich habe gelernt, dass man keine Sterne greifen kann, wenn man nicht bereit ist, die Hand auszustrecken.

Was hast Du denn überhaupt geschrieben?

Ich bin mit der Idee eines historischen Romans an das Seminar gegangen und mit zwei Preisen beim Kurzgeschichtenwettbewerb und einigen veröffentlichen Kolumnen in der Zeitschrift Generation Superior* nach Hause gekommen. Nach Hause heisst, ich weiss jetzt ungefähr, wo es mit meiner Schreiberei langgeht, wo ich mich wohlfühle, ja, wo ich daheim bin.

*www.generationen-unterwegs.ch

 
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